Unsere Spende

Symbolisch wurde die Spende am 5. 6.2021 im Hotel Goldried in Matrei in Osttirol dem Gemeinderat Roland Klaunzer, als Vertreter der Gemeinde überreicht.

Der Reinerlös des 8. Motorradtreffens der Justizwache & Freunde
wurde in Absprache mit der Gemeinde Matrei in Osttirol, je zur Hälfte den Familien der beiden tödlich verunglückten Alpinisten überwiesen. 


Tragisches Lawinenunglück am Großen Zunig in Matrei i.O. 

Ein Schneebrett wurde am 17.4. zwei befreundeten Alpinisten aus Matrei zum Verhängnis. Für einen 49-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, sein Begleiter wurde schwerstverletzt. Die beiden Matreier waren am Vormittag des 17.4. mit Tourenskiern zum Großen Zunig aufgestiegen. Bei der Abfahrt fuhren die beiden gegen 13.00 Uhr auf einer Seehöhe von 2.550 Metern über eine steile, teilweise schräg verlaufende Rinne des Nordhanges in steiles, felsdurchsetztes Gelände ein. Dabei löste sich oberhalb der beiden Tourensportler ein rund 15 Meter breites Schneebrett. Die beiden Männer wurden von den Schneemassen rund 200 Meter in die Tiefe gerissen und stürzten dabei über einen 100 Meter hohen Felsen fast senkrecht ab. Der 49-Jährige zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, sein Begleiter wurde schwerstverletzt. Das Unglück wurde beobachtet – um 13.16 Uhr ging der Notruf ein. 28 Mitglieder der Bergrettung Matrei, ein Suchhund, vier Alpinpolizisten und zwei Hubschrauber beteiligten sich am Einsatz. Der Schwerstverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber zunächst ins BKH Lienz und von dort in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt. Der tödlich verunglückte Mann wurde vom Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht

ALPINIST AUS MATREI Lawinenopfer 
vom April nun gestorben

Die Tourengeher stürzten Hunderte Meter in die Tiefe. (Bild: Alpinpolizei) Der Lawinenabgang vom Großen Zunig in Osttirol vom 17. April hat nun ein zweites Todesopfer gefordert. Ein 48-jähriger Matreier, der ebenfalls mitgerissen worden war, ist am Montag in Lienz verstorben. Dies bestätigte die Polizei. Der 48-Jährige und sein Kollege (49) waren in der Lasörlinggruppe von einer Lawine erfasst worden und sind dann rund 200 Meter über die Felsen abgestürzt. Während für den 49-Jährigen jede Hilfe zu spät kam, wurde der 48-Jährige schwerst verletzt in die Innsbrucker Klinik gebracht. Monatelang kämpfte er um sein Leben, am Montagabend ist er seinen schweren Verletzungen erlegen. Er ist somit der 9. Lawinentote des vergangenen Jahres.